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So erreichen Sie uns:

Baubiologe (IBN)
Stephan Streil
Eichendorffstr.6
82223 Eichenau b. München

Tel: 0 81 41 – 53 78 34
oder 0 89 – 81 03 99 61
Fax: 0 8141 – 53 78 36

E-Mail: info@baubio-logisch.de

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Kurzinfo:

Sachverständigenbüro für Baubiologie & Umweltanalytik
Baubiologische Messtechnik
Dozent & Fachautor

Wir untersuchen Häuser, Grundstücke, Wohn- und Arbeitsräume auf Schadstoffe, Elektrosmog und Schimmel, erstellen Schadensgutachten und beraten zur Sanierung.

Unsere Leistungen:

  • Messung von:
    Elektrosmog, Mobilfunk, Bahnstrom, Hochspannung, Radioaktivität von Baustoffen, Radon, geologischen Störungen
  • Untersuchung von Luft/Material auf:
    Holzschutzmittel, SVOCs, Lösemittel, VOCs, Asbest, KMF, Formaldehyd, Fogging, Schimmelpilze.
Idealer Abstand Zu Hochspannungsleitungen!
Hochspannungsleitung im Wohngebiet

Idealer Abstand zu Hochspannungsleitungen!

Hochspannungsleitungen und Wohngesundheit

Hochspannungsleitungen erzeugen starke elektrische und magnetische Wechselfelder. Aus baubiologischer Sicht sind gerade letztere besonders relevant, da diese durch keine biologische Bauweise reduziert werden können – und wer möchte schon feldärmer, dafür aber in einem fensterlosen Bunker wohnen.

Achtung: Die WHO hat wegen Krebsrisiko einen Vorsorgewert definiert – der deutsche Grenzwert mutet der Bevölkerung  jedoch 500-mal mehr zu!
Die Feldsituation ist also kauf-, miet- und wohnentscheidend.

Hochspannungsmasten fallen besonders ins Auge, daher werden wir oft nach dem vorsorglichen Sicherheitsabstand gefragt. Dafür gibt es eine ganz grobe Faustformel, nämlich 1 Meter je kV Spannung (bei den großen Masten sind das 380 kV, also 380 m Abstand). Das reicht unserer Erfahrung nach sicher aus, um Magnetfeld-Belastungen auszuschließen. Oft reichen auch schon 50 bis 200 Meter – aber eben nicht immer.

Trafohäuschen

Auch Trafohäuser sorgen bei unseren Kunden öfter für Beunruhigung.
Hier erfordert die Empfehlung eines „sicheren“ Abstandes ein weiteres Ausholen: Die Magnetfelder direkt am Trafo sind riesig, nehmen aber mit dem Abstand sehr schnell ab. Beim Trafohaus selbst reichen daher meist 5 bis 10 Meter. Aber am Trafo bündeln sich hin- und abführende Stromleitungen.
Irritierenderweise gilt hier: Hochspannung – Niedrigstrom – relativ niedrige Magnetfelder ABER Niedrigspannung – Hochstrom – relativ hohe Magnetfelder!
Und diese Leitungen liegen ja nun unter der Erde und werden daher erstmal übersehen. Je nach Leitungsführung und –konfiguration haben wir leider öfter flächendeckend erhöhte Feldstärken auch durch Erdleitungen. Siehe dazu auch den Fachartikel „Lebenslänglich“ in unserem Downloadbereich.

Bahnstrom

Elektrifizierte Bahntrassen und Hochspannungsleitungen der Bahn sind ebenfalls starke Feldquellen. Studien weisen auf erhöhte Krankheitsraten bei Lokführern hin.
Ausgehend von Bahnstrecken sind zusätzlich Fehlströme über das Erdreich – und damit weiträumige Verschleppungen möglich. So kann es auch weitab von Bahnstrecken zu erhöhten Belastungen durch Bahnstrom kommen. Wegen der stark schwankenden Magnetfelder ist hier größerer Abstand ratsam.

Nur die Messung kann die jeweilige Situation abklären. Es gibt immer wieder Überraschungen! Durch den schwankenden Stromverbrauch entstehen gleichermaßen variable magnetische Wechselfelder – Messungen sind daher umso aussagefähiger, je länger der überprüfte Zeitraum ist. Die Aufzeichung sollte nindestens zwei Tage und Nächte, besser eine Woche laufen.

Eine solche Langzeitmessung vor Ort mit dreidimensional erfassenden Messgeräten können Kunden nach Anleitung oft auch selbst durchführen – wir werten die Daten professionell aus und bewerten die Ergebnisse sachverständig.

Weiterlesen speziell zu Bahnstrom: Magnetfelder frei Haus

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