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Die Anfragen in unserm Sachverständigenbüro zeigen, wie wichtig gesundes Wohnen für viele Menschen ist. Ein gesundes Haus ist machbar und Verbesserungen sind auch mit kleinem Geldbeutel möglich. Dabei möchten wir Sie unterstützen. Mit Neuigkeiten, Angeboten und praktischen Tipps.
PLANLOSER ANTENNENWALD
Darf eine Kommune ungestraft das Thema „Mobilfunk“ dem freien Spiel des Marktes überlassen?
Was dabei herauskommt, zeigt der Antennenwald in der Gemeinde Eichenau: Lokalpolitiker werden unzureichend informiert und so zum Spielball fremder Interessen, dabei empfiehlt der Städte- und Gemeindebund schon seit Jahren das Erstellen von Mobilfunkkonzepten.
PHOTOVOLTAIK-ANLAGEN
Aus baubiologischer Sicht gibt es keine grundsätzlichen Einwände gegen den Einbau von Photovoltaikanlagen in Wohnhäusern. Da wir es hier mit Stromerzeugern zu tun haben, sollten bereits bei der Installation einer Belastung durch Elektrosmog soweit als möglich vermieden werden. PV-Anlagen erzeugen prinzipiell elektrische, magnetische und hochfrequente Felder. Diese besitzen sehr unterschiedliche physikalische Eigenschaften und sind durch verschiedene Maßnahmen zu minimieren. Näheres finden Sie unter den jeweiligen Unterpunkten:
Wenig bekannt ist, dass die Module auf dem Dach auch nachts Strom erzeugen können – z. B. wenn die Straßenbeleuchtung darauf scheint. Dann werden auf dem Dach nachts Wechselspannungen und in Folge entsprechende Felder erzeugt.
Nicht nur dieser kaum zu bändigende Energiefluss auf dem Dach stellt die Feuerwehr vor kaum zu lösende Probleme. Unterschiedliche Modularten, keine einheitlichen Steckerverbindungen und Kennzeichnungen sowie verschiedene Verlegarten machen einen raschen Überblick im Schadensfall unmöglich.
Auch von den Modulen selbst geht im Brandfall eine erhebliche Gefahr aus. Die zusätzliche Dachlast kann dazu führen, dass der Dachstuhl schneller einbricht. Durch „Freibrennen“ können die Module abstürzen und meterweit fliegen, oftmals verbunden mit einem enormen „Glasregen“.
Manch entsetzter Hausbesitzer musste schon zuschauen, wie die Feuerwehr sein Haus kontrolliert abbrennen ließ, weil die Photovoltaikanlage ein unkalkulierbares Risiko war.
Bayern atmet auf!
Ja! zum Nichtraucherschutz!
So lautet das Motto der Kampagne zum Volksentscheid am 04. Juli 2010, in dem über ein konsequentes Rauchverbot entschieden wird.
Zigarettenrauch ist ein Schadstoffmix mit über 2000 giftigen und krebserregenden Substanzen. Verqualmte Lokale stellen für Bedienungen und Gäste, die unfreiwillig den Gefahren des Passivrauchens ausgesetzt sind, eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar.
Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V. (ÄARG) und die Nichtraucher-Initiative München e.V. (NIM) stellen in Ihrer aktuellen Erhebung fest, dass die getränkegeprägte Gastronomie im Großraum München immer noch von Raucherkneipen beherrscht wird. „Wer einfach nur ein frisch gezapftes Bier trinken möchte, muss lange suchen, wenn er dabei nicht vollgequalmt werden will“, so Prof. Dr. med. Friedrich Wiebel, der Leiter der Studie.
Separate Raucherräume funktionieren nur theoretisch. In der Praxis steht die trennende Türe zumeist auf, weil die Bedienung hin- und herflitzt und auch Raucher mal zur Toilette müssen. Dumm nur, dass sich der Qualm nicht im Raucherzimmer einsperren lässt und eigenwillig durch angrenzende Räume wabert.
Neben den politischen Hauptorganisatoren SPD, ÖDP, Bündnis 90/Die Grünen wird der Volksentscheid auch von CSU/JU-Politikern, von zahlreichen Ärzteverbänden, Forschungseinrichtungen, Sportvereinen, dem Bund Naturschutz und vielen anderen unterstützt.
Dem können wir uns nur anschließen und bitten Sie, sich am 4. Juli beim Volksentscheid für eine komplett rauchfreie Gastronomie zu stimmen.

