Kindertagesstätten und Kindergärten in München -
besondere Anforderungen zur Gesundheitsvorsorge
Bis 2013 soll für jedes dritte Kleinkind ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. Der nötige Ausbau der Kindertagesbetreuung wird von der Stadt München unter Berücksichtigung baulicher / baubiologischer Standards gesteuert.
Für städtische und auch private Kinderkrippen sind im Rahmen der Genehmigungsverfahren Grenzwerte für Elektrosmog, Lärm und Feinstaub einzuhalten. Durch Elektrosmoggutachten sind die Belastungsquellen am Standort zu bewerten, insbesondere Mobilfunk (in der Nähe von Funkmasten), Einwirkungen durch magnetische Wechselfelder aus Bahnstrom (in der Nähe von Bahngleisen und Bahnstromleitungen) und Netzstrom.

Elektrosmogmessung und Lärmmessung am Kita-Standort
Auch die Raumluftbelastung mit chemischen Schadstoffen soll minimiert werden. Nach Fertigstellung werden zur Abnahme und Kontrolle Raumluftmessungen auf flüchtige organische Verbindungen (VOC), wie Lösemittel und Formaldehyd gefordert. Damit ist nachzuweisen, dass die Empfehlungen des Umweltbundesamtes zur Innenraumlufthygiene eingehalten werden. Entsprechend wichtig ist die Auswahl der Baustoffe und Ausbaumaterialien.
Bei Sanierungen und Umbauten sind Messungen zur Bestandsaufnahme ratsam. Dabei sind die Gebäude frühzeitig im Hinblick auf Vorbelastungen durch chemische Schadstoffe zu untersuchen.
Auch private Anbieter müssen die städtisch geforderten Grenzwerte für die Einrichtung einer Kita einhalten.
Die in diesem Rahmen nötigen Messungen werden von uns durchgeführt und Gutachten erstellt.
- Messung der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit (umgangssprachlich Elektrosmog)
- Mobilfunkmessung
- Feinstaubmessung
- Lärmmessung
- Raumluftmessung auf flüchtige organische Verbindungen (VOC), Formaldehyd und weitere Schadstoffe
- Materialanalysen
