Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Magnetfelder

Magnetische Gleichfelder entstehen durch elektrischen Gleichstrom. In Dauermagneten (wie Baustahl) ist dieses Gleichfeld festgehalten. Das bekannteste magnetische Gleichfeld ist das Erdmagnetfeld, das populäre Messgerät der Kompass. Künstliche Magnetfelder überlagern und verzerren das natürliche Erdmagnetfeld. Sie durchdringen unseren Körper und nahezu alle Baustoffe.

Biologische Auswirkung:

Magnetische Gleichfelder verursachen im bewegten Körper elektrische Ströme. Dem Erdmagnetfeld mit seiner steten Nord-Süd-Ausrichtung sind die Lebewesen seit Jahrtausenden angepasst. Es bietet Insekten, Vögeln und Fischen Orientierung. Auch jede Zelle unseres Körpers richtet sich danach aus. Diese Ordnung langfristig zu verändern birgt ein gesundheitliches Risiko.

Ursache:

Stahlteile in Baumasse, Betten, Matratzen, Möbeln, Straßenbahn, etc

Messverfahren:

Elektrosmog Messung
3D-Magnetometer

Wir verwenden hochempfindliche 3D-Magnetometer. Damit erfassen wir alle Feldrichtungen im Raum und können die Feldstärke bestimmen.

Vogelzug

Forscher wissen, dass Zugvögel, Schildkröten oder Wale mithilfe des Magnetismus ihre Wanderungen durchführen können.
Kleine Unterschiede im Erdmagnetfeld helfen ihnen, sich am Globus zu orientieren. Neu hingegen ist die Erkenntnis, dass Langusten und wahrscheinlich auch andere wirbellose Tiere diese Fähigkeiten ebenso besitzen.

Quelle:
Wissensmagazin NATURE 2005