Photoionisationsdetektoren (PID)
zur Messung von VOCs
(Volatile Organic Compund, flüchtige organische Verbindungen)

Photoionisationsdetektoren werden in der Umwelt- und Arbeitsplatzüberwachung eingesetzt. In der Baubiologie werden Geräte benötigt, die auch noch feinste Spuren nachweisen können. Wir verwenden daher ein Gerät das tausendfach empfindlicher ist, als die üblichen Geräte.

Schadstoffe und Wohngifte

Der ppbRAE Plus ist das empfindlichste mobile VOC-Spürgerät der Welt. Damit werden VOC bereits in milliardstel Volumenteilen angezeigt.

Werden Auffälligkeiten lokalisiert, können dort gezielt Proben zur Laboranalyse genommen werden. Ergebnislose Laboranalytiken gehören nach dieser Voruntersuchung der Vergangenheit an.

Der Einsatz des Geräts ermöglicht gleich vor Ort den direkten Vergleich verschiedener Räume, bzw. Messpunkte im Raum (Decke, Wand, Boden, Schrank …). Durch diese Bestandaufnahme können Quellen aufgespürt und saniert werden.

Gerüche:

In Innenräumen sollten nur Gerüche vorkommen, die dorthin gehören, z.B. typische Küchengerüche. Andere Gerüche können ein Indiz für das Vorhandensein chemischer Stoffe sein. Der Geruchssinn wirkt direkt auf das menschliche Empfinden ein und ist immer aktiv. Gerüche liefern uns lebenswichtige Informationen. So prüfen wir unsere Nahrung laufend während des Essens und schützen uns damit instinktiv vor der Aufnahme verdorbener Stoffe.

Einheitliche gesetzliche Vorgaben für Geruchsbelästigung gibt es nicht.

Quellen:

Bausubstanz, Schimmelpilze und Bakterien, Farben und Lacke, Bodenbeläge und Klebstoffe, Kunststoffe, Autoinnenräume …

Messverfahren:

Gerüche entstehen oft schon bei sehr geringen Stoffkonzentrationen und durch ein Zusammenwirken verschiedener Substanzen. Daher gestaltet sich die Analytik schwierig.

Durch Raumluftmessungen und Materialanalytik können gesundheitsschädliche Stoffe ermittelt und Quellen zugeordnet werden.