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Bei diesem Prüfverfahren / Probenahmeverfahren werden pro Messpunkt zwei Abdrücke (Malzextrakt- und DG 18-Nährmedien) einer Oberfläche vorgenommen. Diese werden bei 25 °C bebrütet, die Anzahl der Kolonie bildenden Einheiten (KBE) ausgezählt und mit Richtwerten zur Beurteilung einer mikrobiologischen Belastung (z.B. durch Schimmelpilze) verglichen.
Quelle: VdS 3151, Gesamtverband der dt. Versicherungswirtschaft, Verlag: VdS Schadenverhütungs GmbH, Köln, 2014.

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Abklatschproben, wie sie zur Überprüfung der Sauberkeit von Materialien z.B. in raumlufttechnischen Anlagen eingesetzt werden (siehe VDI 6022), sind zur Beurteilung von Schimmelpilzwachstum auf Baustoff- und Materialoberflächen in Innenräumen nicht geeignet, da auch Verunreinigungen durch sedimentierte Schimmelpilzsporen auf dem Nährmedium starkes Wachstum hervorrufen können und daher zu falsch positiven Aussagen führen.
Quelle: UBA, Entwurf Schimmelpilzletfaden 2016

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