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Bei Elektrosmog-Fragestellungen soll meist gegen diese Feldarten geschirmt werden:

  • Statische und niederfrequente elektrische Wechselfelder (z.B. Abgeschirmte Elektroinstallation, Abschirmfarbe, Abschirmvlies)
  • Statische und niederfrequente magnetische Wechselfelder (z.B. Mu-Metall, Trafoblech – ACHTUNG: Das geht nur am Verursacher, man kann kein Haus „einpacken“!)
  • Hochfrequente Felder / Funkwellen (z.B. Abschirmtapete, -gewebe)

Jede dieser Feldarten erfordert jeweils andere (speziell auf den Anwendungsfall angepasste) Abschirmmaßnahmen und -materialien. Ein gegen Hochfrequenz abzuschirmender Raum muss als Gesamtsystem gesehen werden, d.h. es sind alle Raumbegrenzungsflächen (incl. Decke, Dachschrägen, Fußboden) sowie Fenster/Fensterrahmen und Türen/Türrahmen in die Abschirmmaßnahmen einzubeziehen. Wichtig für die hochfrequente Abschirmwirkung ist eine lückenlose Anbringung der Abschirmmaterialien.
Quelle: Berufsverband dt. Baubiologen VDB

Ist gegen radioaktive Strahlung zu schirmen, kommen neben Bleiplatten insbesondere auch Spezialputze in Betracht. Siehe auch „Halbwertsdicke“.

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