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Baustoffradioaktivität trägt wesentlich zur Gesamtdosis der Menschen bei. Durch die lange Aufenthaltsdauer in Gebäuden, oder auch am Schlafplatz (1/3 der Lebenszeit!) können auch schon relativ geringe Erhöhungen auf die Dauer zu einer deutlichen Dosis führen.
Für Baustoffradioaktivität sind normalerweise K-40 sowie die Radionuklide der natürlichen Zerfallsreihen (U-238-, U-235-, Th-232-Zerfallsreihe) verantwortlich.
Bei professionellen Messungen werden deren Gehalte gammaspektrometrisch bestimmt und daraus nach Bewertungsformeln die Eigenstrahlung bestimmt.
Neben dem heute gebräuchlichen Index ACI wird auch nach der sog. „Leningrader Summenformel“ und weiteren Formeln bewertet.

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