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Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall. Bereits geringste Spuren führen bei ständiger Aufnahme zur Beeinträchtigung der Blutbildung und zu Schädigungen des Nervensystems. Blei reichert sich im Körper an, besonders in Leber, Nieren und Knochenmark. Anzeichen einer Bleivergiftung sind Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und schließlich Magen- und Darmkoliken. Bei Kindern, die abblätternde bleihaltige Anstrichpartikel verschluckten, kam es zu Vergiftungen mit schweren Hirnschädigungen. Blei wurde früher häufig als Pigment in normalen Malerfarben verwendet. Häufig verwendet wird es lediglich noch in Rostschutzanstrichen als Bleimennige. Vorkommen: Farbpigment, Spiegel, Stabilisator und Biozid in Polymeren, Bleirohre, Stabilisator in PVC (Bleistearat), Trockenstoff in Lacken, Gewichte und Ballaste, Rostschutzfarbe, Dachabdeckungen, Kabelummantelungen, Batterien, Kraftstoffzusatz

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