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Die Gattung Chaetomium umfasst etwa 81 Species, die weltweit im Boden, auf Samen, Kompost, Dung, Holz und Stroh, in Innenräumen häufig mit hohem Verderbspotential auf Zellulosematerialien wie Tapeten und Papier. Sie verbreiten einen „erdigen“ Geruch durch Geosmin- Bildung. Chaetomium spp. können Auslöser von Nagelinfektionen, Ohrinfektionen und Typ I- Allergien (Heuschnupfen, Asthma) sein. Chaetomium spp. können die Mykotoxine Chetomin und Emodin bilden, andere Stoffwechselprodukte (evtl. keine Mykotoxine im engeren Sinne) sind mutagen, das heißt, sie können Veränderungen des genetischen Materials bewirken. Somatische Mutationen werden als eine mögliche Ursache der Krebsentstehung angesehen. Weiterhin wurde die Produktion der Mykotoxine Chaetoglobosin A und C durch Chaetomium globsosum auf Material von Gebäuden mit Wasserschäden nachgewiesen.
Quelle: www.baubiologie.net

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