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Ein biologischer Rhythmus mit einer Periode von etwa 24 Std. (aus dem Lateinischen circa = ungefähr, dies = Tag). Circadiane Rhythmen findet man bei nahezu allen Lebewesen – Tieren wie Pflanzen. Nicht nur wesentliche Funktionen des gesamten Organismus, sondern nahezu jedes einzelne Organ und sogar jede einzelne Zelle haben ihren eigenen, genetisch vorgegebenen circadianen Rhythmus. Erst aus dem Zusammenspiel der einzelnen Zellen und Organe ergeben sich die nach außen hin sichtbaren oder messbaren circadianen Rhythmen für den gesamten Organismus.
Licht ist der wichtigste Zeitgeber für den circadianen Rhythmus. Erst durch seine Einwirkung wird der Rhythmus auf die 24 Std. eines Tages synchronisiert. Die Schreibweise „circadian“ ist in der deutschsprachigen Fachliteratur üblich (Duden: zirkadian).
Quelle: Broschüre „Licht in seiner dritten Dimension“, Osram AG, München

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