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Sinneszellen im menschlichen Auge, die Informationen über die Helligkeit der Umgebung über den SCN an das Gehirn vermitteln und z. B. die Produktion und Ausschüttung des Hormons Melatonin beeinflussen. Durch die Untersuchungen von Brainard wurde nachgewiesen, dass diese Zellen im blauen Spektralbereich empfindlich sind (Brainard 2001). Berson konnte 2002 die melanopsinhaltigen Ganglienzellen in der Netzhaut als verantwortliche Zellen identifizieren (Berson 2002).
Sie haben also neben ihrer Funktion in der Reizverarbeitung für visuelle Signale eine eigene (intrinsische) Lichtempfindlichkeit. Die Lichtempfindlichkeit der retinalen Ganglienzellen ist etwa um den Faktor 100 niedriger als die der für das Farbsehen verantwortlichen Zapfen.
Quelle: Broschüre „Licht in seiner dritten Dimension“, Osram AG, München

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