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Der Effektivwert stellt den quadratischen Mittelwert eines Signals über der Zeit dar und entspricht der mittleren Signalleistung. Er wird auch als RMS (Root Mean Square) bezeichnet.
Der Spitzenwert (Peak) eines Signals wird durch den höchsten Wert (positiver Spitzenwert) oder durch den niedrigsten Wert (negativer Spitzenwert) repräsentiert. Wenn nur vom Spitzenwert die Rede ist – ohne Attribut – , so ist der positive Spitzenwert gemeint.
In der Hochfrequenztechnik wird der Spitzen-wert üblicherweise als äquivalenter Effektivwert eines sinusförmigen Signals ausgewiesen, also nicht als Scheitelwert, wie es in der Niederfrequenztechnik üblich ist. (Der Scheitelwert beträgt bei sinusförmigen Signalen das 1,4-fache (genau: Wurzel aus 2-fache) des Effektivwertes, entsprechend 3 dB.) Bei einem kontinuierlichen Hochfrequenzsignal, dessen Amplitude sich im Zeitverlauf nicht ändert, sind demnach Effektivwert und Spitzenwert gleich groß.

Quelle: VDB-Richtlinien, Berufsverband dt. Baubiologen

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