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Früher schrieb man „Äther“. – Sie bestehen aus zwei Kohlenwasserstoffresten, die über ein Sauerstoffatom miteinander verbunden sind. Die systematischen Namen werden mit -oxy- gebildet: Einen Ether aus einem Ethyl- und einem Methylrest bezeichnet man demnach als „Ethoxymethan“. Üblicher sind allerdings Namensbildungen aus den Bezeichnungen beider Komponenten in alphabetischer Reihenfolge und angehängtem -ether (z.B. „Ethylmethylether“ oder bei einem Ether aus zwei Methylresten „Dimethylether“). Bei besonders häufig verwendeten Ethern kann das Anhängsel auch ganz fehlen (z.B. Methylglykol, Methylzellulose). Wie die Ester können sie Lösemittel, Weichmacher oder Ausgangsprodukte vieler Kunststoffe sein. Kunststoffe aus Ethern fasst man auch unter dem Begriff Polyether zusammen.
Quelle: www.baubiologie.net

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