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Zur Photonen- bzw Gammaspektrometrie werden im stationären Einsatz Halbleiterdetektoren und mobil Szintillatoren (z.B. NaI(Tl)-Detektoren) eingesetzt.
Die Impulse werden dabei nicht in einem Kanal aufaddiert, sondern verteilen sich je nach Energie auf mehrere Kanäle, wodurch Energiespektren aufgenommen werden können.
Im Strahlenschutz bezeichnet man mit Spektrometrie generell die Methoden zur Messung der Energie der Strahlungsteilchen in einem Strahlungsfeld. Das Ergebnis der Spektrometrie ist im Idealfall ein Energiespektrum, das die Häufigkeit der Strahlungsteilchen mit einer definierten Energie in Abhängigkeit von dieser Energie zeigt. Die Detektorimpulse werden nach elektronischer Bearbeitung (Verstärkung, Impulsformung) entsprechend ihrer Höhe digitalisiert und in ein Raster eingezählt. Dieses Raster wird als „Kanalraster“ bezeichnet und besteht aus „Kanälen“, deren Breite mit einem Impulshöhen-Intervall korreliert. Da die Impulshöhe wiederum mit der Teilchenenergie korreliert ist, entspricht die Kanalbreite auch einem Energieintervall. Alle Impulse von Teilchen, deren Energien in dieses Intervall fallen, werden in den Kanal eingezählt. Über die Energieeichung erfolgt die Zuordnung einer Kanalnummer zu einer Teilchenenergie und der Kanalbreite zu einem Energieintervall.
Quelle: www.kernenergie.de

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