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Holzbalkendecken sind weit verbreitete Deckenkonstruktionen, sowohl im Alt- wie auch im Neubau.
Der Fehlboden ist ein bewährtes Konstruktionsprinzip, um in Holz-Deckenkonstruktionen einen raumsparend einen wirksamen Schallschutz zu erstellen. Durch eine später unsichtbare Holzschalung (meist auf Lagerleisten) im Feld zwischen den Deckenbalken wird ein Raum geschaffen, in den Dämm- bzw. Beschwerungsmaterial eingebracht werden kann.
Auf die Fehlböden in Altbauten wurden häufig Schuttreste, Lehm, Schlacke und seltener Kies verteilt. Das Gewicht dieser Stoffe verbessert den Schallschutz insbesondere den Trittschallschutz maßgeblich.
Wenn das Schüttmaterial luftdicht eingebaut ist, gelangen keine Stäube in den Wohnraum – aber dauerhafte Luftdichtheit ist insbesondere im Altbau nicht zu erwarten. Von Schlackeschüttungen kann selbst bei staubdichtem Einbau durch erhöhte Baustoffradioaktivität eine Gefahr ausgehen.
Holzbalkendecke_LeipzigerAltbautag2005_DrFranke
Abbildung: Quelle Vortrag Dr. Franke, Leipziger Altbautag 2005

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