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Kombinationswirkungen oder Synergismen entstehen bei gleichzeitiger Anwesenheit verschiedener Wirkungsfaktoren. Je nach Art dieser Faktoren können sich ihre Wirkungen einfach summieren, sie können aber auch exponentiell zunehmen oder sich gegenseitig aufheben. Über Synergismen von Arbeitsstoffen in Bau- und Einrichtungsmaterialien ist noch sehr viel weniger bekannt. Genauer wurden bisher nur die Kombinationswirkungen einiger besonders häufig und in großen Mengen vorkommender Arbeitsstoffe (meistens Lösemittel) untereinander und die Kombinationswirkungen solcher Arbeitsstoffe mit besonders häufig vorkommenden Medikamenten wie Schmerz- und Schlafmitteln untersucht. Die bisher umfassendste Veröffentlichung dazu, erarbeitet von H. Greim und W. Dessau von der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung, erschien 1985 unter dem Titel „Kombinationswirkungen organischer Lösungsmittel. Toxische Wirkungen auf Leber und Nervensystem“ (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz. Forschung – Fb Nr. 442).

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