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Konventionelle Alkydharzlacke können erhebliche Innenraumluftbelastun¬gen durch ihren Lösemittelgehalt (35–55 Gew. %) und durch Spaltprodukte der trocknenden Öle (Aldehyde und Carbonsäuren) verursachen. Die gemein¬same Empfehlung zum Einsatz „lösemittelreduzierter Bautenlacke“, herausgegeben unter anderem von der Arbeitsgemeinschaft der Bau-Berufsgenossenschaften, dem Maler- und Lackiererhandwerk, der Lackindustrie und dem Umweltbundesamt, kommt zu dem Ergebnis: „Für die meisten Anwendungsgebiete sind Dispersionslacke in der Summe der jeweiligen Eigenschaften eine technisch gleichwertige Alternative zu den konventionellen Alkydharzlacken. Aufgrund ihres verminderten Lösemittelgehaltes sind Dispersionslacke darüber hinaus im Allgemeinen wesentlich gesundheits- und umweltverträglicher, so dass ihre Verwendung der von konventionellen Alkydharzlacken grundsätzlich vorzuziehen ist.“ Neuere Untersuchungen zur Gebrauchstauglichkeit und zum Emissionsverhalten bestätigen diese Aussage.
Quelle: UBA

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