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Messungen des nieder- (bis 2 kHz) und höherfrequenten (ab 2 kHz) maximalen, realen Flimmeranteils am Gesamtlicht in Anlehnung an „Welligkeit nach CIE“ (Internationale Beleuchtungskommission, Commission Internationale de l’Eclairage).
Mit Flimmerfrequenz- bzw. Lichtflimmermessgerät, Lichtmeter… und schnellen Silizium-Photodioden (mindestens bis 400 kHz, besser 100 MHz und höher). Anzeige des Flimmeranteils von 0-100 % oder Darstellung mit Oszilloskop und/oder Spektrumanalysator.

Beispiele Lichtflimmern in Prozent vom Gesamtlicht: Glühbirnen und Halogenlicht am Netzstrom (nicht elektronisch vorgeschaltet) 5-20 % (harmoni-sche Lichtschwankungen, kaum verzerrte Sinuskurven, wenige Oberwellen); Energiesparlampen 20-70 % (stark disharmonisch, stark verzerrte Si-nuskurven, Oberwellen-reich, „Dirty Light“); LEDs 2-100 % (oft – nicht immer – mehr oder minder disharmonisch, verzerrte Sinuskurven, Oberwellen-reich). Messungen der Baubiologie Maes an handelsüblichen Leuchtmitteln in E27-Fassung für Öko-Test und andere Verbrauchermagazine.

Quelle: SMB-2015, maes.de

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