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Milben gehören zu einer Unterklasse der Spinnentiere. Die bei Feuchte und Schimmelbefall auftretenden Milben sind mikroskopisch klein (0,1 mm – 0,5 mm). Die bekanntesten Milben sind die beiden häufig auftretenden Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae. Sie ernähren sich von Hautschuppen und Schimmelpilzen.
Milben können allergische Reaktionen auslösen und damit zu den bei Feuchte- und Schimmelschäden beobachteten gesundheitlichen Problemen der Raumnutzer beitragen.
In den Jahren 2007 bis 2008 wurden im Rahmen eines von der BG Bau initiierten Forschungsprojektes Proben aus Feuchte- und Schimmelpilzschäden aus insgesamt 50 Objekten entnommen und mit verschiedenen Methoden auf das Vorkommen von Milben untersucht.
In allen 50 Proben konnten mit immunologischen Tests Milben-Antigene nachgewiesen werden und in 36 von 50 Proben wurden Milben mikroskopisch nachgewiesen.
Quelle: UBA, Entwurf Schimmelpilzleitfaden 2016

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