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In einigen Industriebereichen und hier besonders bei der Halbleiterherstellung kommen Partikelzähler zur Anwendung, die Partikel ab etwa 0,001 Mikrometer (μm) erfassen. In Krankenhäusern und anderen Hygienebereichen sind Partikel ab einer Größe von 0,5 μm von Interesse. Auch bei alltäglichen baubiologischen Messungen haben sich bisher Geräte bewährt, die Partikel ab dieser Größe erfassen können. Hinsichtlich der aktuellen Feinstaubproblematik sind 0,5 μm nicht mehr ausreichend. Hier sollten es möglichst 0,1 μm, besser weniger sein.
Es gibt Geräte mit nur einem Messbereich. Diese zeigen die Summe aller Partikel ab einer bestimmten Größe an. Das erscheint zwar einfach, aber ist diagnostisch unzureichend. Um Probleme zuordnen zu können, sind größenselektive Messungen wichtig.
Partikelzähler sollten daher mehrere Partikel-Messbereiche (Mehrkanal-Geräte) bieten und die Ergebnisse möglichst simultan anzeigen. Der Begriff Gesamtschwebstaub umfasst alle Partikel bis zu einem Durchmesser von 15 μm. Inhalierbarer Schwebstaub setzt sich aus Partikeln bis zu 10 μm zusammen. Lungengängiger Feinstaub geht bis 2,5 μm. Von ultrafeinen Partikeln spricht man bei Größen bis 0,1 μm. Diese Partikelgrößen können nicht nur tief in die Atemwege eindringen sondern auch in die Blutbahn übertreten.
Quelle: MERKEL MESSTECHNIK

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