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Abkürzung PUR. Polymere aus mehrwertigen Alkoholen (Polyolen) bzw. zu Polyethern verbundenen Polyolen und Polyestern, die mit mehrwertigen Isocyanaten (z.B. Diphenylmethan-4,4′-diisocyanat oder Toluylendiisocyanat) vernetzt werden. Je nach Kettenlängen der Polyole entstehen härtere oder weichere Kunststoffe. PUR-Lacke und -Kleber gibt es meistens in zwei Komponenten als Stammharz und Härter, beide in der Regel in aromatenhaltigen Lösemittelgemischen. Als modifizierender Bestandteil ist PUR auch z.B. in Acrylat-, Alkyd- oder Nitrozellulose-Bindemitteln enthalten. Besondere Bedeutung hat PUR außerdem bei der Herstellung von Schaum- und Dämmstoffen.
Quelle: www.baubiologie.net

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