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Bei Schimmelschäden können neben Schimmelpilzen und Bakterien auch häufig mikroskopisch kleine, einzellige Tiere (Protozoen) wie beispielsweise Amöben auftreten. So wurden bei Untersuchung von 124 Materialproben von Feuchtigkeitsschäden in Gebäuden in Finnland in 22 % der Fälle Amöben nachgewiesen (sieheauch Tab. 1). Die Anzahl der Amöben zeigte eine Abhängigkeit von den Konzentrationen der Pilze, der Aktinobakterien und weiterer Bakterien. Außerdem wurden andere Protozoen wie Ciliaten und Flagellaten nachgewiesen.
Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass durch Protozoen im Zusammenhang mit Schimmel gesundheitliche Probleme bei den Raumnutzern hervorgerufen werden.
Quelle: UBA, Entwurf Schimmelpilzleitfaden 2016

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