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Nachweisgerät für ionisierende Strahlung durch Registrierung der Lichtblitze (Szintillationen), die durch die Strahlung in der Sonde erzeugt werden.
Zum Nachweis wird das Szintillationslicht über Lichtleiter auf eine Photoelektrode geleitet, an der Elektronen freigesetzt werden, die über einen Photoelektronenvervielfacher (Photomultiplier) vervielfacht und in ein elektrisches Signal umgesetzt werden. Die elektrischen Impulse werden nach Impulshöhen sortiert und so Energiespektren aufgenommen. (vgl. Gammaspektrometrie)
Szintillationszähler werden auch als besonders empfindliche Dosis- und Dosisleistungsmessgeräte verwendet. Sie kommen daher z.B. als ortsfeste Messgeräte bei der Umgebungsüberwachung kerntechnischer Anlagen zum Einsatz.
Quelle: www.kernenergie.de

Auch gut ausgestattete Umweltanalytiker und Baubiologen verwenden diese Geräte zur hochempfindlichen Messung vor Ort.
Siehe auch: Radioaktivität

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