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Tetramethrin ist ein Insektizid aus der Stoffgruppe der Pyrethroide. Es wird in Aerosolform (Sprays) vor allem gegen Hausfliegen, Schaben, Läuse, Wanzen und Moskitos eingesetzt. Dabei wird es z.T. auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen eingesetzt. Eine chronische Pyrethroidbelastung kann das Nervensystem schädigen. Symptome sind z.B. Kribbeln, Stechen, Brennen, Juckreiz, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Abgeschlagenheit, depressive Zustände oder eine Überempfindlichkeit der Atemwege. Es wird auch berichtet, daß Hautkontakt mit diesen Verbindungen zu allergischen Reaktionen führen kann. Pyrethroide werden bei Aufnahme aus den meisten Körperorganen innerhalb einiger Tage wieder ausgeschieden. Die o. g. Wirkungen sind deshalb meistens nur von kurzer Dauer. Ein Nachweis im Körper kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nur bei relativ hoher Aufnahme durch den Nachweis von Metaboliten im Urin erfolgen. Der Hauptaufnahmeweg ist die Inhalation von Schwebstaub nach Anwendung von Sprays oder Elektroverdampfern und Anwendungen im Materialschutz. Es besteht aber auch die Möglichkeit der direkten Aufnahme durch Kontakt mit behandelten Oberflächen, Kleidung und Nahrung.
Quelle: www.baubiologie.net

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