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Am 19. Juni wurden zahlreiche Frequenzen aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz erfolgreich versteigert. Zugegriffen haben Telefónica, Telekom und Vodafone. Die Netzbetreiber werden nun insbesondere die hohe Reichweite im 700-MHz-Band nutzen, um schnelles Internet auch in bisher wenig erschlossene Regionen bringen. Ziel der Bundesnetzagentur ist eine Abdeckung von 98 % der Bevölkerung.

Mobilfunkmessungen werden komplexer

Aber auch in allen anderen Frequenzbändern werden sich neben der Telefonie auch mobile Breitbanddienste tummeln: Außerhalb von Fachkreisen ist wenig bekannt, dass schon seit 2009 die Frequenzen technologieneutral genutzt werden. Messtechnisch ist dies von großer Bedeutung, da für die korrekte Messung verschiedener Funkdienste jeweils angepasste Einstellungen nötig sind – der Aufwand bei der Spektralanalyse erhöht sich damit, die Ergebnissen sind dann aber sehr genau. Messergebnisse mit den weit verbreiteten Breitbandmessgeräten unterliegen weit höheren Toleranzen. Dienstespezifische Filter, die bei Breitbandmessungen als „Spektralanalyse light“ eingesetzt wurden, haben „ausgedient“.

Breitbandmessung oder Spektralanalyse?

Die Breitbandmessung ist eine grobe, orientierende Messung. Wenn es allerdings um wichtige Entscheiungen wie Kauf-/Miete oder Abschirmmaßnahmen geht, ist die Spektralanalyse unerlässlich. Beide Messverfahren werden von uns kombiniert eingesetzt. Nicht an allen Messpunkten müssen Spektrumanalysen gemacht werden, wenn die Zusammensetzung des hochfrequenten Spektrums einmal bekannt ist.

 

 

 

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