« zurück zum Glossar Baubiologie

Dabei handelt es sich um Kunststoffe, deren Moleküle mehr als eine Epoxy-Gruppe enthalten. Eine Epoxy-Gruppe ist eine dreigliedrige, sehr stark reaktive organische Ringverbindung aus einem Sauerstoffatom und zwei Kohlenwasserstoffresten. Hergestellt werden sie in der Regel aus Epichlorhydrin und Bisphenol A. Epichlorhydrin wirkt ätzend und kann je nach Konzentration Übelkeit, Lungen-, Nieren- und Leberschäden verursachen. In der MAK-Werteliste ist es unter III A 2 (krebserregend im Tierversuch) eingeordnet. Zum Aushärten müssen den Epoxyharzen Härter zugemischt werden. Dabei handelt es sich meistens um Amine, möglich sind aber auch Amide, Isocyanate und Carbonsäuren (z.B. Phthalsäure). Epoxyharze sind sehr widerstandsfähig gegenüber chemischer und mechanischer Beanspruchung. Am Bau kommen sie hauptsächlich als Beschichtungsstoffe besonders stark belasteter Flächen (Gewerbebetriebe) oder zur Modifizierung von Zementmörteln und Bitumina vor.
Quelle: www.baubiologie.net

« zurück zum Glossar Baubiologie