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Unter Feld versteht man in der Physik in der Regel ein räumliches Kraftfeld.
Bedeutsame physikalische Felder sind:
– Gravitation (Schwerkraft)
– Elektrisches Feld
– Magnetisches Feld

Kraftfelder sind durch die Kraftwirkungen gekennzeichnet, die an jeder Stelle des Raumes auf einen geeigneten Probekörper ausgeübt werden. Die Art des Probekörpers gibt Auskunft über die Art des Feldes. Z.B. ist für die Kraftwirkung der Gravitation die Masse des Probekörpers entscheidend, für die Wirkung des elektrischen Feldes ist es die elektrische Ladung des Probekörpers.

Kräfte sind gerichtete Größen; sie werden durch ihren Betrag („Stärke“) und ihre Richtung im Raum gekennzeichnet und daher Vektoren („Zeiger“) genannt. Kraftfelder sind dementsprechend Vektorfelder.

Bei Vektorfeldern werden die zugehörigen Feldgrößen (Feldvektoren), mit denen das Feld physikalisch-mathematisch beschrieben wird, als Feldstärken bezeichnet. Ihre graphische Darstellung erfolgt üblicherweise als Feldlinien. Diese Feldlinien können z.B. zwischen den Polen eines Magneten durch Eisenfeilspäne anschaulich sichtbar gemacht werden. Die Dichte der Feldlinien ist ein Maß für die Höhe der Feldstärke.

Ein homogenes Feld liegt vor, wenn die Feldstärke an allen Stellen des Raumes den gleichen Betrag und die gleiche Richtung hat. Anderenfalls spricht man von einem inhomogenen Feld.
Quelle: www.baubiologie.net

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