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Wieviel Wasserdampf die Luft aufnehmen kann, hängt von ihrer Temperatur ab; je höher die Lufttemperatur, desto größer der mögliche Wasserdampfgehalt. Der höchstmögliche Teildruck des Wasserdampfs bei einer bestimmten Temperatur ist der Wasserdampfsättigungsdruck. So ist z.B. bei 0°C und auf Meereshöhe der Wasserdampfsättigungsdruck 611 Pa und bei 20°C ist er 2.340. Unter konstanten Temperaturbedingungen und bei weiterer Zufuhr von Wassermolekülen (z.B. durch Diffusion) erhöhen sich diese Wasserdampfteildrücke nicht mehr, sondern das Wasser beginnt auszukondensieren. Das sollte in Bauteilen möglichst nicht geschehen.
Quelle: www.baubiologie.net

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