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Hochfrequenz-„Alles“Empfänger mit großen Unsicherheiten bei modernen digitalen Funksystemen.

Das schreibt ein ehrlicher Hersteller von Breitbandmessgeräten (Merkel Messtechnik):
„Im Gegensatz zur selektiven Spektrumanalyse nehmen Breitband-Messgeräte alles auf, was der spezifizierte Frequenzbereich und die Messantenne zulassen. Auf der Anzeige erscheint sehr schnell ein Messwert. Der Bedienungsaufwand und die Anschaffungskosten halten sich in Grenzen. Ein schnelles und zudem kostengünstiges Messverfahren mit ausreichender Genauigkeit?

Nein, denn sowohl die Messgeräteelektronik als auch die Messantenne haben Frequenzgänge, die nicht linear sind. Mit viel messtechnischer und gerätespezifischer Erfahrung und unter Anwendung der akustischen Diagnosemöglichkeit der Breitbandmessgeräte kann der Fachmann versuchen, dieses Manko auszugleichen. Mit letzter Sicherheit wird es aber auch ihm nicht gelingen, außer er setzt parallel dazu einen Spektrumanalysator ein.“

Und weiter – HF-Breitbandmessgeräte in Laienhänden?

„Laien sind mit der Bedienung von Breitbandmessgeräten meist überfordert. Die Messergebnisse lassen den „Inhalt“ der angezeigten Feldintensitäten offen. Ohne diese Kenntnis von Frequenz und Modulation können die Ergebnisse aber weder exakt beurteilt noch biologisch bewertet werden. Qualität, Messempfindlichkeit und Zuverlässigkeit sind für Laien ebenso uneinschätzbar. Zudem sind von Produkten für ein-, zwei-, drei- hundert Euro keine Wunder zu erwarten.“

Die Meinung des Öko-Test zum Thema Selbermessen: „Die Messung elektromagnetischer Felder ist eine Wissenschaft für sich. Es ist sicherer und billiger sich Fachleute zu holen“.

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