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Heizleisten sind kleine Konvektorheizkörper knapp über der Fußbodenrandleiste. Der aus einem schmalen Auslass aufsteigende Warmluftschleier strömt durch den sog. „Coanda-Effekt“ nahe an der kalten Wandfläche nach oben bis in etwa 2 Metern Höhe. Eine größere Luftumwälzung wie bei anderen Konvektoren erfolgt nicht. Nach Herstellerangaben kommen auf diese Weise immerhin 50 – 70% Strahlungswärmeanteil zustande, da die eigentlichen Heizflächen die Wandoberflächen sind.

Vor allem im Altbau nachträglich relativ einfach und kostengünstig zu installieren. Feuchtkalte Mauern werden ausgetrocknet, die Wärmedämmung verbessert.

Es sind Heizwasser- Vorlauftemperaturen von 50 – 60° erforderlich. Niedertemperatursysteme wie Brennwertkessel oder Wärmepumpen sind daher nicht ideal.

Elektrisch betriebene Heizleisten sind wegen der Problematik der magnetischen Wechselfelder nicht nur an den Heizkörpern selbst, sondern entlang des gesamten belasteten Leitungssystems nicht empfehlenswert.

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