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Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen. Entwickelt wurde das Label von der Bundesregierung zum Schutz von Mensch und Umwelt. Zunächst prangte es auf Deo-Sprays, die ohne Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) auskamen. Später auch auf Recyclingpapier, schadstoffarmen Lacken, Waschmitteln und Elektrogeräten.
Mittlerweile schmücken sich über 12.000 Produkte mit dem Umweltzeichen.

So wird der Blaue Engel vergeben

Das Label wird seit 1978 vergeben und zeichnet Produkte aus, die im Vergleich zu anderen Produkten gleichen Nutzens umwelt- und ressourcenschonender sind. Die Anforderungen für die Vergabe gehen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus.

Sie sind jedoch insgesamt zu lasch, um die Produkte als umweltverträglich oder gar baubiologisch zu bezeichnen. So wird das Umweltzeichen bereits vergeben, wenn ein Produkt lediglich eine besonders umweltverträgliche Eigenschaft hat, in anderen aber weniger gut abschneidet. Trotz dieser Kritik ist der Blaue Engel ein guter Wegweiser für den Verbraucher.

Kurios: Naturprodukte bekommen keinen „Blauen Engel“, weil sie bereits umweltverträglich sind.

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