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Gute Luft verleiht Flügel

Unsere Lunge bewegt jeden Tag zwischen zehn- und zwanzigtausend Liter Luft. Damit könnte man einen Heißluftballon füllen. Ist diese Luft frisch und rein, fühlen wir uns leicht und beschwingt – und wir könnten abheben wie ein Luftballon. Dies ist etwa der Fall bei einem Waldspaziergang nach einem Gewitterregen. Denn in der gesunden Umwelt sorgt die Natur für eine ständige Regeneration der Umgebungsluft durch Entkeimung und Geruchsbeseitigung. Hauptverantwortlich dafür sind (nebst dem Ozon) elektronegativ geladene Sauerstoffatome, so genannte Sauerstoff- oder Negativionen.

Bildquelle: AUVA Wien, Magazin Sichere Arbeit 6/2004

>>>Unten haben wir ein paar einfache Tipps für Sie!<<<

Sie entstehen in der freien Natur etwa durch natürliche Radioaktivität, UV-Strahlung unserer Sonne, Blitzschläge in der Atmosphäre, Wasserzerstäubungen oder offene Flammen. Durch Hochspannung können Ionen auch künstlich hergestellt werden. Abhängig von der Masse eines Ions unterscheidet man zwischen Klein- und Großionen.

Nur die kleinen Negativionen können inhaliert werden und erlangen damit insbesondere über den Atemtrakt positive biologische Wirksamkeit auf unseren Körper.

In der Natur kommen Negativionen dort in hoher Anzahl vor, wo die Luft als besonders rein, sauber und gesund gilt. Damit ist die Anzahl negativen Luftionen ein wichtiges Kriterium zur Definition der Luftqualität. Ärzte gehen davon aus, dass etwa 1.000 bis 2.000 Ionen/cm³ Luft Mindestvoraussetzung für gesunde Umgebung sind. Am Stadtrand, auf Wiesen und Feldern wird gerade der Mindeststandard erreicht. Werte von 5.000 Ionen und mehr werden im Gebirge und am Meer gemessen, während die Ionenkonzentration in unmittelbarer Nähe von Wasserfällen so hoch ist (bis zu 70.000 Ionen pro cm³ Luft), dass Ärzte die ionisierte Luft an Wasserfällen schon vor Jahrhunderten zu therapeutischen Zwecken nutzten. In einem typischen Stadtbüro sinkt die Anzahl Luftionen gegen Null. Die Negativionen wurden in ihrem Kampf gegen luftgetragene Schmutzpartikel und Keime „aufgebraucht“, d. h. die laufende Luftverschmutzung ist größer als die natürliche Ionenproduktion. Der Sauerstoff hat seine biologische Aktivierungskraft verloren.

Die Wirkung ionisierter Luft

Die prickelnde Frische und vitalisierende Wirkung gesunder, reiner Luft, wie wir sie etwa in der Nähe eines Wasserfalles antreffen, ist auch auf eine besonders hohe Ionendichte zurückzuführen. Der Sauerstoffgehalt der Luft ist nämlich dort mit ca. 21% auch nicht höher als in einem typischen Stadtbüro, wo die Luft üblicherweise abgestanden und stark belastet ist.

Die Bedeutung „gesunder“ Luft wurde von vielen Ärzten schon früh intuitiv erfasst; so baute man Sanatorien in den Alpen oder unmittelbar an der Meeresküste, wo auch die Ionendichte besonders hoch ist. Neuere Studien zeigen, dass die inhalierten Luftionen Wirksamkeit erlangen.

Die negative Ladung der Ionen beschleunigt die Schlaggeschwindigkeit der Flimmerhärchen in den Schleimhäuten der Nase und des Atemtraktes, wodurch es zu einer verstärkten und rascheren Reinigungswirkung der Schleimhäute kommt (Verunreinigungen werden durch die rascheren Bewegungen der Flimmerhärchen schneller abtransportiert). Das Einatmen ionisierter Luft fördert auch die Sauerstoffanreicherung im Blut, wodurch die einzelnen Organe im Körper ihre Funktion besser erfüllen können und der Zellstoffwechsel verbessert wird.

Erste Messungen an den Krimmler Wasserfällen zeigen, dass die an Luftionen reiche Atmosphäre in Bezug auf Psyche und Wahrnehmung ganz allgemein eine vitalisierende Wirkung zeigt, die mit einer verstärkten Außenorientierung einhergeht.

Erfahrungsberichte über Negativionen

In der Literatur findet man ein breites Spektrum von Erfahrungsberichten für die positive Wirkung negativer Luftionen auf verschiedene Erkrankungen, insbesondere des Atemtraktes, aber auch endokriner Organe und des vegetativen Nervensystems. Zahlreiche Forschungsberichte belegen deutliche Linderung oder gar Befreiung bei Rheumatismus, Bluthochdruck, Magen und Verdauungsproblemen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, psychischer oder physischer Belastung, Gelenkschmerzen, Stresssymptomen, Nervosität, Verspannungen, Schlaflosigkeit, Allergien, Kopfweh, Migräne, allgemeinem Unwohlsein, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Hautirritationen, Wetterfühligkeit, Schwächung des Immunsystems, Wundheilungs-, Durchblutungs- und Gewebsstörungen.

Ein interessanter Befund zur Wirkung negativer Luftionen ist, dass das Ausmaß der Dysfunktion über den therapeutischen Effekt entscheidet. So wurde bei Asthmapatienten besonders dann eine hohe Wirksamkeit festgestellt, wenn der Schweregrad des Asthmas beträchtlich war. Die Wirkung negativer Luftionen für die Asthmabehandlung ist übrigens eine der am besten dokumentierten therapeutischen Effekte.

Wichtige Befunde kommen auch aus der Arbeitsmedizin, wo sich negative Luftionen in einer deutlichen Verbesserung des Leistungsvermögens von durchschnittlich 45 Prozent äußern. Gleichzeitig ergeben sich bei den Probanden schnellere und präzisere Reaktionszeiten sowie eine signifikant höhere Konzentrationsfähigkeit. In voll klimatisierten, modernen Bürohäusern kann die Luftionisation praktisch bis auf Null absinken.

Unter solchen Bedingungen leiden 15 bis 25 Prozent der Personen chronisch an Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und allgemeinem Unwohlsein. In einem mit Ionisierungsgeräten ausgerüsteten Bürohaus wurden in England während zwölf Wochen Doppelblindversuche durchgeführt.

Die Geräte bewirkten eine Ionendichte von 2.000 bis 4.000 Ionen/cm³, doch weder das Personal noch die untersuchenden Ärzte wussten, ob die Geräte an einem bestimmten Tag eingeschaltet waren oder nicht. Die Resultate waren äußerst beeindruckend: Bei eingeschalteten Ionisierungsgeräten fiel die Zahl der an Kopfschmerzen leidenden Mitarbeiter auf weniger als 1/4. Zudem fühlten sich die Leute ganz allgemein wohler und weniger ermüdet.

Als in der Schweiz im Dezember 1971 eine Grippe-Epidemie ausbrach, ermittelte man statistisch die Wirkung der Negativ-Luftionen auf den Krankenstand.Zwischen Räumen mit Negativ-Luft und solchen mit normaler Luft ergab sich ein signifikanter Unterschied. 92 Prozent mehr Abwesenheiten wegen Grippe maß man in den Räumen, in denen das Elektro-Negativ-Klima fehlte.

Quelle: Patrick Raess in Sichere Arbeit 6/2004, Hrsg. Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), 1200 Wien – leicht überarbeitet

Menschen in Räumen mit einem ausgeglichenen, naturnahen, Ionenklima fühlen sich besser, sind gesünder und arbeiten effizienter. Natürliche Verhältnisse lassen sich jedoch nicht „einfach so“ technisch nachbilden. Allzu oft sorgen Ionisierungsgeräte für unnatürlich hohe (einige zigtausende Ionen/cm³) und ungleichgewichtige Luftionisation. Mit der beschworenen Wald- oder Seeluft oder dem Wasserfall hat das dann wenig zu tun.

Messung in Ihren Räumen!

Wir messen die Luftionisation gerne auch bei Ihnen und gehören damit zu der kleinen Handvoll deutscher Sachverständigenbüros, die über die dafür nötige aufwändige Messtechnik verfügen. Die Ionometer der Fa. Holbach werden sonst nur in der Medizintechnik oder Industrie eingesetzt.

Hier ein Fallbeispiel mit zugehörigen Messergebnissen!

Tips

Apropos Wasserfall: Um in vernünftigem Maß Kleinionen im Raum zu produzieren, braucht es nur einen Zimmerspringbrunnen oder Kerzenschein – so einfach ist das!

Falls es im Raum allerdings elektrostatisch aufgeladene Synthetikmaterialien (Vorhänge, Tagesdecken, Polsterbezüge, Synthetikkleidung) gibt, helfen weder Kerzen noch solche Ionenspucker etwas – die Ionen sind nach wenigen Sekunden wieder neutralisiert und von den Ionengeneratoren bleibt meist nur reizendes Ozon übrig.

Achten Sie auf naturnahe Innenräume!

  • Vermeiden Sie Kunststoff und Synthetik, wo immer es geht.
  • Synthetische Gardinen sind sehr oft starke Feldverursacher, besonders in Kombination mit Zentralheizungssystemen. Besser sind Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen, Viskose.
  • Überprüfen Sie oder verzichten Sie vorsichtshalber auf Synthetikteppiche. Denken Sie daran, dass die Bewertung „antistatisch“ nicht reicht. Ein Stoff sollte idealerweise nicht über 100 Volt aufladbar sein, der Ableitwiderstand eines Materials unter 1 Gigaohm liegen.
  • Wichtig ist Lüften. Sorgen Sie für einen einmaligen kompletten Luftaustausch je Stunde über Fenster oder Ventilation, mindestens.
  • Decken Sie Synthetikkuscheltiere mit Naturstoffen ab.
  • Achten Sie auf natürliche Kleidung aus Baumwolle, Wolle, Viskose, Leinen, reiner unbehandelter Seide, Leder…
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