Überspringen zu Hauptinhalt

Wir alle möchten gesund wohnen. Wie ist denn nun die Wohnqualität im neuen Haus?

Beim Bauen, Umbauen und Renovieren werden in sehr kurzer Zeit viele Produkte verbaut. Jeder Baustoff bringt Inhaltsstoffe mit und ins Haus ein – je höher verarbeitet und „vergütet“ das Material, desto mehr.

Im gleichen Maße erfolgen im Raum chemische Reaktionen, wobei neue Folgesubstanzen entstehen.

Bauchemie

Diese Bildung der Sekundärprodukte im Gebäude wird als „Indoor Chemistry“ bezeichnet.

Chemische Raumluftqualität wird von öffentlichen Bauherren, institutionellen Anlegern und Firmen beachtet und zum Kriterium der Abnahme gemacht. Für die vielen privaten Bauherren fehlte bislang ein ganzheitliches Bewertungssystem.

Professionelle Bauherren achten längst darauf

So werden beispielsweise die Bauprojekte der Landeshauptstadt München vor Übergabe an die Nutzer (wie Kinder, Lehrer, Arbeitnehmer, Bewohner …) in Hinblick auf die leichtflüchtigen und mittelflüchtigen chemischen Raumluftbelastungen freigemessen. Die Beurteilung erfolgt dabei nach dem Richtwerteschema des Umweltbundesamtes (Ausschuss für Innenraumrichtwerte AIR).

Auch im Auftrag von Gemeinden haben wir das jeweilige Anforderungsprofil beschrieben, Bauten begleitet und die Erreichung der gesteckten Ziele überprüft. Hier weiterlesen

Versicherungskonzerne planen ihre Gebäude schon lange in Hinblick auf gute Raumluftqualität und Nachhaltigkeit – schlicht, weil es sich auszahlt. So haben wir beispielsweise den Neubau des ALLIANZ-Campus in Unterföhring mit Raumluftmessungen überprüft. Der Bau ist DGNB-zertifiziert. So haben 1.800 Mitarbeiter eine gesunde Arbeitsumwelt – dank baubiologischer Baubegleitung.

Private Bauherren

Unzählige private Bauvorhaben wurden über die letzten Jahrzehnte baubiologisch begleitet. Die Kriterien für gesundes Bauen und Wohnen sind jeweils individuell – mit unterschiedlicher Breite und Tiefe.

Bisher fehlte ein einheitliches System zur Überprüfung der Zielerreichung und Beurteilung der baubiologischen Wohnqualität.

VDB ZERT

Im Berufsverband Deutscher Baubiologen haben wir mit VDB ZERT nach langer Vorbereitungszeit nun ein einheitliches baubiologisches Bewertungssystem erarbeitet.

Untersucht werden dabei folgende Punkte:

Ergänzend zu ZERT zur umfassenderen baubiologischen Bewertung nötig ist mindestens eine Hochfrequenzmessung.

Wir helfen Ihnen weiter – mit Rat und Tat

Wir sind für die Durchführung der Messungen zertifiziert.

Bewertet werden mindestens elf Belastungsfelder. Das ist deutlich mehr als bei Nachhaltigkeitssiegeln etwa der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) oder des Tüv Rheinland (Tüv Tox Proof).

Gibt es – gleich vor Ort, oder bei der Auswertung der umfangreichen Analysen – Auffälligkeiten, so suchen wir die Ursache erarbeiten Lösungen.

Das Ziel ist dabei „Baubiologie pur“: Zuhause so gesund und naturnah wie möglich leben!

An den Anfang scrollen